
Die Plakate hängen schon, die Kinder sind bereits voller Vorfreude, das Schulfest wirft seine Schatten voraus - es kann also endlich losgehen mit der Projektwoche zum Thema "Zirkus".
Und heute ging es endlich los - und wie!
Eltern, Praktikanten weiterführender Schulen sowie die Lehrer hatten sich um 12 Uhr in der Turnhalle eingefunden, um hautnah zu erleben, was es heißt, "Zirkus zu machen".
Dies bedeutet nämlich nicht, sich in ein Zelt zu setzen und - ausgestattet mit Limo und Popcorn - den Artisten zuzujubeln, sondern selbst welche zu werden.
Und dies ging heute schneller als gedacht. Nach einem kurzen "Warm-up" flogen auch schon die ersten Tücher durch die Halle. Gar nicht so einfach, sogar mit drei Tüchern zu jonglieren. Aber auch nicht unmöglich und so stellte sich gerade dieser Reiz zwischen "schwierig" und "zu schaffen" als ideale Motivation heraus, neue Dinge auszuprobieren und Grenzen zu verschieben.
Während die Jongliergruppe dies mit Ringen, Bällen, Tüchern, Diabolos und Drehtellern versuchte, arbeitete die Parallelgruppe an atemberaubenden Menschenpyramiden und waghalsigen Akrobatiken.
Nach weiteren Einführungen in die Kunst des Balancierens und des Fakirtums sind nun alle Teilnehmer ausgebildete Circuslehrer und freuen sich unheimlich darauf, ihr neu erworbenes Wissen und Können ab morgen an die Kinder weiterzugeben.
Allen Helfern und Aktiven, vor allem aber Skadi und Gerry vom Kölner Spielecircus einen ganz herzlichen Dank!
Hier sehen Sie einige eher ungewöhnliche Bilder der Teilnehmenden.